Recherchiere lokale Märkte, offene Werkstätten, Kulturvereine und Nachbarschaftszentren, doch überplane nichts. Skizziere Wegoptionen, aber lasse Zeit für Plaudereien am Zaun und spontane Abzweigungen. Formuliere eine Intention: zuhören, lernen, unterstützen. Nimm Bargeld für kleine Käufe mit, eine Stofftasche, ein Stift. Übe wertschätzende Fragen. Entscheide vorab, wann du die Kamera stecken lässt. Lege deinen Fokus auf Begegnung, nicht auf Beweisfotos.
Beginne dort, wo Menschen ohnehin zusammenkommen: Wochenmärkte, Stadtteilfeste, Handwerkskammern, Bibliotheken, offene Ateliers. Frage nach Empfehlungen, wer gerne Besuch empfängt und erklärt. Viele Werkstätten haben ruhige Zeiten, in denen Gespräche möglich sind. Respektiere Pausen und Produktionsdruck. Ein kleiner Gruß, ein Lächeln, vielleicht ein Gebäck vom Bäcker nebenan können Eis brechen. Lass Raum für ein Nein und bedanke dich trotzdem herzlich.
Achte auf deine Sicherheit und die der anderen: geschlossene Schuhe in Werkstätten, keine Wege versperren, Maschinenabstände respektieren. Frage, wo du stehen darfst. Bitte um Erlaubnis, bevor du aufzeichnest oder mitschreibst. Nutze einfache, klare Sprache, insbesondere bei Sprachunterschieden. Wiederhole Gesagtes, um Missverständnisse zu vermeiden. Bleibe geduldig, wenn Antworten Zeit brauchen. Verlasse einen Ort so geordnet, wie du ihn gefunden hast.
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